Keine ungezügelten Baumfällungen im Rabenauer Grund!
Montag, 8. Januar 2007
Grüne fordern mehr Behutsamkeit vom Staatsforst – für Bauvorbereitung der Weißeritztalbahn weniger Baumfällungen erforderlich
„Ich bin überrascht und besorgt, dass der Staatsforst unter der Überschrift „Wiederaufbau der Weißeritztalbahn“ offensichtlich hemmungslos beginnt, im Rabenauer Grund Bäume zu fällen“, erklärt Grünen-Kreisverbandsvorsitzender Andreas Warschau. „Nach meinen Informationen sind für die Bauvorbereitung der Weißeritztalbahn Fällungen von nur etwa 70 Bäumen erforderlich. Wenn der Staatsforst jetzt mehr als 400 Bäume fällen will, hat das offensichtlich nichts mit den Baumaßnahmen zu tun, sondern eher mit wirtschaftlichen Interessen des Staatsbetriebes, der mit dem Holz Geld machen will“, vermutet Warschau. Die Grünen fordern eine Klarstellung, damit in der Öffentlichkeit nicht das Bild verbreitet wird, der Wiederaufbau der Kleinbahn ginge nur mit massiven Eingriffen in das Schutzgebiet.
„Ich fordere vom Staatsforst mehr Behutsamkeit bei allen Vorhaben im Rabenauer Grund. Das sprichwörtliche Vorgehen wie die Axt im Walde nutzt weder der künftigen touristischen Nutzung, geschweige denn den Naturschutzbelangen und auch nur kurzfristig dem Forst selbst. Unter Nachhaltigkeit würde ich etwas anderes verstehen“, hält der Grüne fest. Die jetzt anstehenden Baumfällungen sind weder sinnvoll noch nachvollziehbar. Die bauvorbereitenden Maßnahmen an der Weißeritztalbahn beginnen sowieso erst nach Ende der Ausschreibung, da erst Mitte Januar die Submission stattfindet. „Die Behauptung, die Fällung der Bäume stünde im Zusammenhang mit der Weißeritztalbahn, ist somit illegitim“, erklärt Warschau.





