Bei der NPD stinkt es und zwar gewaltig
Freitag, 21. August 2009
Bericht von Aktionen gegen Nazis am 20. 08. in Heidenau und Pirna
Ihre Wahlkampfabschluss-Tour starteten die NPD mit Feuerwehrauto und uralt Wohnmobil in Heidenau. Auf dem Bahnhofsvorplatz fand die NPD keine Zuhörer. Dafür hatten sich aber zahlreiche GegendemonstrantInnen eingefunden. Bereits nach einiger Zeit wurde der NPD klar dass sie von aller Welt verlassen etwas verloren auf dem Platz herum stand und brach nach weniger als einer Stunde ab, das Mittagessen wartete. Bei der Abfahrt stockte allen anwesenden im wahrsten Sinne des Wortes der Atem, dicke blaue Abgasschwaden und ein beißender Gestank quollen aus den Auspuffrohren von Feuerwehr und Wohnmobil. Wahrscheinlich kennt die NPD keine Autos mit Kat geschweige denn Dieselrußfilter, vom Kraftstoffverbauch ganz zu schweigen.
Kurz nach 15 Uhr tauchten Feuerwehr und Wohnmobil, u.a. besetzt mit Udo Voigt, Holger Apfel und Carmen Steglich, am Dohnaischen Platz in Pirna auf. Dort wartete außer dem NPD Direktkandidaten Steffen Konkol noch eine Gruppe von ca. 20 jugendliche NPD Anhängern.
Außerdem waren etwa 60 GegendemonstratInnen gekommen, Trillerpfeifen, laute Unmutsbekundungen ein toller "Lautsprecherwagen" und ein Polizeihubschrauber trug vieles dazu bei das die NPD mit ihren Äußerungen nicht so ganz verstanden wurde. Die Musik der DemokratInnen war so gut und das Wetter so heiß, dass selbst der NPD-Mob mit wippte und sogar die Hüllen fallen ließ. Sicher noch begünstigt durch den frustbedingten Konsum des einen oder anderen Bieres.
Bei der Abfahrt der NPD das selbe Bild wie in Heidenau blauer Qual und Atemnot bei allen Anwesenden.
Im Anschluss an die Kundgebung der NPD, versuchte der Nazi-Mob auf dem Weg zum Getränkestützpunkt noch die Demokratien zu provozieren. Die Polizei, die noch zuvor einen Hitlergruß als "grüßen" wahrnahm, verhinderte dann aber, nach einiger Bedenkzeit, Schlimmeres.
Wir bedanken uns bei allen antirassistischen und engagierten Menschen, die da waren und Zivilcourage gezeigt haben. Mit am Start waren AWO, SPD, Linke, CDU, FDP, Aktion Zivilcourage, Alternativem Kulturhaus (Akubiz), die Evangelische Gemeinde, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie die Bürgermeister von Heidenau Michael Jacobs und Pirna Markus Ulbig und viele engagierte BürgerInnen.
(akubiz)






