Google Streetview

Sonntag, 18. April 2010

Niemand ist mehr sicher! Ab Ende 2010 kann jeder, ganz gemütlich über den PC mal schauen, wie es denn eigentlich nebenan, am Straßenende, am Ortsausgang oder ganz einfach irgendwo anders in der Sachsen und der Welt ausschaut.


"Toll!! - denkt man sich im ersten Augenblick. Das birgt doch eigentlich viele Vorteile."

Ja eigentlich schon. Vorausgesetzt man will selber, dass man ohne das eigene Einverständnis, im Internet abgelichtet wird. Häuser, Menschen,  Autos (inkl. Kennzeichen), den Garten und alles was dem Objektiv gerade zufällig vor die Linse kommt/kam, sind zu sehen. Zwar gibt Google vor,  Personen und Autos zu verzerren und unkenntlich zu machen, aber ob die Software das alles schafft ist noch nicht erwiesen.

Wer jetzt denkt: „Ich habe doch eine 2 Meter hohe Mauer“ irrt, aus 2,9 m Höhe, mit 9 Kameras fotografiert Google die gesamte Umgebung.

Ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre.

Auch vor sensiblen Bereichen wie Schulen und Kindergärten macht Google nicht halt.

Deshalb jetzt Widerspruch einlegen und verhindern, dass das eigene Haus als 3-D-Objekt  ins Netz kommt.

Weitere Informationen bietet das Bundesministerium für Verbraucherschutz (siehe Link).

Den entsprechenden Musterwiderspruch des BMELV finden Sie ebenfalls auf dieser Seite und anbei als Anlage.

 

 

Karsten Skupin