Standpunkt: Förderkürzungen im Bereich Photovoltaik

Dienstag, 21. Februar 2012

Dieter Papsch, Vorsitzender des Energietisches Altenberg

Wenn man die Diskussion um die Förderkürzungen im Bereich Photovoltaik in den Medien verfolgt, könnte man meinen, dass es sich um einen Faschingsscherz handelt. Entgegen aller Bekenntnisse von Politik und Regierung zur Energiewende, versuchen Bundeswirtschaftsminister Rösler und Co. die weltweit ergiebigste Energiequelle in Deutschland auszuschalten. Das darf sich die Erneuerbare Energien-Branche nicht gefallen lassen.


Die Photovoltaik hat es entgegen allen Prognosen geschafft, in kurzer Zeit einen erheblichen Anteil an der deutschen Stromversorgung abzudecken. Zusammen mit der Windenergie und anderen Alternativen decken die Erneuerbaren bereits heute im Strombereich über 20 % des deutschen Stromes ab. Dies führt zu Preissenkungen an den Strombörsen und gewährleistet Versorgungssicherheit. In wenigen Jahren wird auch die Photovoltaik die Wirtschaftlichkeitsgrenze erreicht haben.


Nur die Erneuerbaren können unsere Energieprobleme in Zukunft lösen. Wenn jetzt die PV-Förderung noch weiter gekürzt wird und der Zuwachs auf auf 1 Mw pro Jahr gedeckelt werden soll, werden wir weder die Energiewende noch die Klimawandel-Ziele schaffen. 
Wir als Solarinitiative „Energie-Tisch Altenberg e. V.“ möchten alle Akteure der PV-Branche aufrufen, sich ebenfalls zu Wort zu melden und gegen die geplanten Kürzungen zu protestieren.
Dietrich Papsh, Vorsitzender Energie-Tisch Altenberg e. V.        Februar 2012