Städtebahn Sachsen − GRÜNE: Probleme nicht auf die Fahrgäste abwälzen – Zugbetrieb sofort wieder aufnehmen

Meier: Das Bemühen des VVO um sofortige Ersatzverbindungen ist lobenswert – Jetzt Daumenschrauben anziehen

Dresden. Heute hat die Städtebahn Sachsen ohne vorherige Ankündigung den Betrieb auf den von ihr befahrenen Strecken eingestellt. Betroffen sind die Verbindungen Dresden–Heidenau–Altenberg, Dresden–Kamenz, Dresden–Königsbrück sowie Pirna–Neustadt–Sebnitz.

 

Dazu erklärt Katja Meier, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

 

"Die Probleme der Sächsischen Städtebahn GmbH dürfen nicht auf die Fahrgäste abgewälzt werden. Diese ohne jegliche Vorwarnung am Gleis schmoren zu lassen, ist eine bodenlose Frechheit und völlig inakzeptabel."

 

"Der Fahrbetrieb muss sofort wieder aufgenommen werden. Die Städtebahn hat ihren Vertrag zu erfüllen."

 

"Der Ärger der Kundinnen und Kunden ist mehr als verständlich. Das Bemühen des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) um sofortige Ersatzverbindungen möchte ist ausdrücklich loben."

"Der Verkehrsverbund muss jetzt gegenüber der Sächsischen Städtebahn GmbH die Daumenschrauben anziehen. Erfüllt die Städtebahn ihren Vertrag weiterhin nicht, ist ihr die Konzession zu entziehen."