Kommunalwahl 2019

Für die Kommunalwahlen am 26. Mai traten Bündnis 90/Die Grünen mit insgesamt 6 Kandidaten aus dem Ortsverband Bannewitz an. Wir kandidierten sowohl für den Kreistag, als auch für den Gemeinderat Bannewitz und den Ortschaftsrat Bannewitz.

Als Gruppe wollen wir uns besonders für unsere Schwerpunktthemen einsetzen:
1. Sichere Fuß-, Rad- und Wanderwege auch für Kinder und Senioren
2. Medizinische Versorgung ausbauen, z.B. Kinderärzte, Ärztehaus
3. Park & Ride + Stärkung ÖPNV zur Entlastung der Straßen
4. Flächenversiegelung vermeiden durch geänderte Baukriterien

Außerdem hat natürlich jede*r Kandidat*in seine eigenen Themen, die ihr/ihm besonders am Herzen liegen.

Sie wollen mehr dazu wissen? Sprechen Sie uns einfach an oder schreiben eine E-Mail.

Sabine Pelz

Sabine Pelz

Name: Sabine Pelz

Alter: 54 Jahre

Beruf: Leiterin Finanzen und Controlling in einem mittelständischen
Unternehmen

Privates: langjähriges Vorstandsmitglied der Musik-, Tanz- und Kunstschule
Bannewitz e.V.
Mitorganisatorin Bannewitzer Sommerfest und Nöthnitzer
Weihnachtsmarkt

Ich möchte im Gemeinderat bewirken, dass Bannewitz ein breites kulturelles Angebot hat, die Zusammenarbeit mit allen Kulturvereinen Und Bildungseinrichtungen gestärkt wird und kulturelle Räume ausgebaut werden (Naturbühnen, Saalbau oder 3-Feldhalle auch für Kulturevents).

Für unsere Kinder müssen in allen Ortsteilen sichere Schulwege geschaffen werden, die Schulen, Horte und Kindertagesstätten dem zukünftigen Bedarf nach vorausschauend ausgestattet und inhaltlich ausgebaut werden. Genauso setze ich mich dafür ein, mindestens einen Kinderarzt in der Gemeinde zu haben. Spielplätze sollen Treffpunkte für alle Generationen und besser ökologisch ausgestattet werden.

Eyk Flasche

Eyk Flasche

Name: Eyk Flasche

Alter: 54 Jahre

Beruf: Selbstständiger Gartenbauingenieur

Privates: Leidenschaftlicher Kleingärtner
Erfahrung als Gemeinderatsmitglied
Mitglied im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.

Ich trete für bürgernahe und verständliche Entscheidungen im Sinne einer Verbesserung der Agrar- und Gartenbaupolitik ein. Hohe Bodenfruchtbarkeitswerte rufen nach Landwirtschaft und Gartenbau mit ökonomisch und ökologisch sinnvoller Bewirtschaftung unserer Felder und Wälder. Erhalten wir gemeinsam den grünen Gürtel zur Landeshauptstadt, das Tor zur Sächsischen Schweiz im Sinne einer wertvollen Infrastruktur für die Wahrung der Interessen von Stadt und Land.

Wir wollen unsere Herzen öffnen, für die Förderung unserer Lebensretter der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und des Naturschutzes.
Bündeln wir gemeinsam unsere Aktivitäten für die Sicherstellung der Lebensrettung; immer orts- und vereinsübergreifend, ohne Vernachlässigung der Individualinteressen der Vereine.

Ich stehe für die Analyse der Auslastung vorhandener versiegelter Parkplätze, um sie als Umsteigeorte für den öffentlichen Nahverkehr besser einzubinden und am Wochenende unserer Landeshauptstadt von unnötigem Individualverkehr zu befreien.

Durch meine aktive Mitarbeit im Naturschutz, weit über unsere Ortsgrenzen hinaus, stehe ich für den sinnvollen Erhalt von Kulturlandschaften, Biotopen, Siedlungsgärten und Kleingärten. Stellen wir uns endlich dem Artenschutz, speziell Insektenschutz, für die Schaffung von Grundlagen für ein gesundes, stressfreies und tolerantes Leben. Wir alle wollen es.

Barbara Feichtinger

Barbara Feichtinger

Name: Barbara Feichtinger

Beruf: Selbstständige Religionspädagogin/Seelsorgerin/Beraterin

Privates: Seit 20 Jahren aktiv im Bereich der Gleichstellungsarbeit und
Chancengleichheit für Frauen

Ein gutes Leben für alle - wie kann das aussehen?
Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Lebensgrundlagen bewahrt werden. Deshalb liegt meine Aufmerksamkeit auf der regionalen Vermarktung von Lebensmitteln durch die Organisation und Entwicklung eines Marktes in Bannewitz - auch für Kleingärtner. Zu verbraucherfreundlichen Zeiten sollte hier jeder Produkte aus der Umgebung kaufen können.

Ich möchte, dass wir menschlicher miteinander umgehen und Respekt und Wertschätzung unser Leben bestimmen. Deshalb setze ich mich für eine verstärkte Verantwortung der Mitbürger*innen in einer lebendigen Ortschaft ein. Dafür werde ich regelmäßig offene Sprechzeiten für Bürger*innen einrichten, die Anliegen und Probleme in den Gemeinderat tragen und Lösungen unterstützen.

Alexander von Finck

Alexander von Finck

Name: Alexander von Finck

Beruf: Rentner

Privates: 10 Jahre Kreistags-, 9 Jahre Gemeinderats- und Ortschaftsratsmitglied

Zukunft heißt nicht immer mehr, sondern weniger, dafür qualitativ hochwertiger! Wir unterstützen Repaircafés und das Ansiedeln von Fahrradläden oder anderen Kleingewerben.
Ich setze mich für eine Neuauflage im Bemühen um Photovoltaik auf die Dächer der Gebäude der Gemeinde, Ladestationen für Elektrofahrräder und -autos und das Aufstellen von Kleinwindrädern ein. Bannewitz muss Klimaschutzpläne und -Konzepte aufstellen und umsetzen, Dachkataster für Solarwärme und Photovoltaikanlagen müssen genutzt werden; Bauberatung sollte Pflicht sein.

Kleingärten und Streuobstwiesen haben das Potential die Versorgung mit Obst und Gemüse entscheidend zu verbessern. Wir brauchen keinen Erdbeerhof mit Großparkplatz und Produkten aus aller Welt, wir haben fast alles was wir brauchen vor Ort.

Wir müssen erreichen leerstehende, denkmalgeschützte Häuser wieder nutzbar zu machen. Gebäude restaurieren anstatt abreißen. Broschüren zur Denkmalgeschichte und weitere Schautafeln müssen erstellt bzw. aufgestellt werden.

Um den hohen Flächenverbrauch zu verringern sollten keine reinen Gewerbegebiete, sondern Mischgebiete in mindestens dreistöckiger Bauweise geplant werden. Die Gemeinde muss sich selbst um sozialen Mietwohungsbau kümmern, ein eigenes Ärztehaus z.B. in Possendorf ist längst überfällig.
Wir brauchen mehr Freiraum, um Geselligkeit zu praktizieren und Gespräche führen zu können - ohne Konsum.

Ein weiteres meiner Anliegen ist die Vertretung der 12 Ortsteile in Bannewitz. Sollte es bei 12 Ortsteilen nicht auch 12 Ortschaftsräte geben? Die demokratische Struktur mit jeweils 5 Mitgliedern muss gleichwertiger gestärkt werden.

Was wir nicht alles machen können! Es ist an der Zeit, keine Zeit mehr zu verlieren.

Eva-Christa Thiele

Eva-Christa Thiele

Ulli Bauer

Ulli Bauer

Name: Ulli Bauer

Alter: 25 Jahre

Beruf: Anlagenmechaniker SHK/Klempner

Privates: leidenschaftlicher Sportler; frischgebackener, zweifacher Papa

Ich möchte mich durch mein Engagement im Gemeinderat für ein attraktiveres Gemeindeleben einsetzen. Durch gemeinsame Veranstaltungen und Feste im gesamten Gemeindegebiet soll ein stärkeres Wir-Gefühl, eine Gemeinschaft entstehen. Gemeinsame Feuerwehrfeste, ein Sommerfest für alt und jung, ein jährlich wandernder Weihnachtsmarkt...

Außerdem setze ich mich für mehr Möglichkeiten ein, bei denen sich Menschen begegnen. Ältere teilen ihre Erfahrungen mit Jüngeren, Alteingesessene zeigen Zugezogenen deren neue Heimat, Handwerker/Gärtner teilen ihr Wissen mit Interessierten. Wir alle können etwas voneinander lernen, wenn wir uns die Zeit nehmen, miteinander zu reden, aufeinander zugehen und dem Gegenüber die nötige Beachtung schenken.

Ein weiteres Anliegen ist es mir, die Bürgerinnen und Bürger stärker am politischen Prozess zu beteiligen. Entscheidungen sollen nicht nur für, sondern vor allem auch mit der Bevölkerung getroffen werden. Wahlen reichen allenfalls aus, um eine grobe Richtung vorzugeben. Durch regelmäßige Bürgersprechstunden, Gespräche, Fragerunden und Einbeziehen der Bevölkerung in konkrete Entscheidungsprozesse kann sich die Politik an den Interessen aller orientieren und somit für alle einen Mehrwert schaffen.